Kostenloses Skript Medienbewusstsein

& gesundes Aufwachsen

In über 20 Seiten erfahren Sie das wichtigste aus meinem Vortrag, mit dem ich derzeit deutschlandweit unterwegs bin.

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Wie schaut gesundes Aufwachsen aus, was ist (wann) wichtig?

Dass Fernsehen uns nicht klüger und menschlicher macht und gewisse Folgen nach sich zieht, ist allgemein bekannt und erforscht.


Genau hier liegt auch die Schwierigkeit von Studien, weil es einerseits um einen mehrjährigen Verlauf handelt und weil es nach wie vor schwierig ist menschliche Kompetenzen quantitativ messbar zu machen.


Es sind genau diese Kompetenzen wie Liebe, Wille, Mut, Empathie, Selbstlosigkeit, Hingabe, Kreativität, Verbundenheit, Vertrauen, die durch zu viel und zu frühen Mediengebrauch ausbleiben bzw. gar nicht erst entfaltet werden.

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Und es sind auch genau diese Kräfte, die uns menschlich und einzigartig machen! 


Hiervon handelt auch nun mein Artikel.


Da es sich hierbei um aufeinander aufbauende Entwicklungsschritte in einem Zeitraum von über 20 Jahren handelt bitte ich um Verständnis, dass hier aus Platzgründen nur angeteasert werden kann.


1. Aufrichtung & Gang >> Bewegung & Veränderung, Ergreifen der Welt & Kreation                                                       
2. Sprache >> Selbstausdruck, Mitteilung in die Welt, sich selbst einbringen, Austausch mit der Welt, Kontakt
3. Denken/Bewusstsein >> Bewusstsein, ein eigenständiges Wesen zu sein, Ich & die Welt, Beziehung zur Welt


Es sind dies die drei bedeutendsten Entwicklungsschritte für jeden Menschen unabhängig von sozialer oder örtlicher Herkunft. Jeder (gesunde) Mensch wird diese Schritte auch in dieser Reihenfolge bis spätestens bis zum dritten Lebensjahr durchlaufen.


Es ist ein natürlicher evolutionärer Schritt, wobei die Qualität dennoch individuell verschieden sein kann. Die Bedeutungen vor allem im übertragenen Sinne sind von immenser Tragweite und geben eine gewisse Richtung für den Menschen und sein Leben vor.


Wir haben verlernt phänomenologisch, bildhaft, funktionell am Menschen, dessen Körper und Verhalten abzulesen: Was möchte uns welcher Schritt sagen? 


Ich werde hier anhand der Entwicklungsschritte kurz darauf eingehen. 


1. Aufrichtung & Gang:


Freie Hände: Wir Menschen sind die einzigen Lebewesen dieser Erde, die sich aufrichten und senkrecht durch die Welt schreiten. Dadurch werden die Hände frei. Diese Hände sind die Organe mit der größten Feinmotorik. Sie können Dinge be- und ertasten. Wir begreifen und kreieren mit den Händen. 


Dieses Bild, das uns die Hände liefern, ist essenziell und wegweisend für uns Menschen. Wir sollen die Welt begreifen und etwas in dieser Welt erschaffen und kreieren. 


Bewegung & Veränderung: Ab dem Moment der Aufrichtung ist die Bewegung, die Fortbewegung im Raum und somit Ortsveränderung möglich. Und zwar nicht irgendeiner Art, sondern vorwärts. 


Im übertragenen Sinne heißt das für uns Menschen, dass wir uns bewegen und verändern sollen. Diese Bewegung und Veränderung soll sich nicht zurück, sondern nach vorne vollziehen.


Außerdem bezieht sich dieser Aspekt nicht nur auf die körperliche Ebene. Im übertragenen Sinne hat es dieselbe Bedeutung für die mentale, psychische Ebene. In Verbindung mit der Kreation der Hände heißt das konkret: wir sollen und dürfen an der Welt (mit-) bauen. Wir sollen uns verändern und die Welt.


Nach einer gewissen Hochphase verändert sich im Laufe des Lebens mit zunehmendem Alter die körperliche Bewegung in Richtung sozial, psychisch und geistige Bewegung. Und es ist auch immer wieder erstaunlich zu erkennen, dass Menschen, die bis ins hohe Alter geistig fit und beweglich bleiben, auch meistens körperlich noch beweglich und fit sind. 


Für Beweglichkeit kann man auch das Synonym Flexibilität verwenden. Flexibilität brauchen wir vor allen Dingen in Bezug auf das Leben bezüglich Herausforderungen. Je flexibler man ist, ohne sich selbst zu verlassen oder zu verbiegen, desto anpassungsfähiger ist man auch in Bezug auf das Leben.


Dass dies als Lebensgesetz so stimmt zeigen Lebenskrisen, die uns dann treffen, wenn wir in gewissen Bereichen starr geworden sind. Wenn wir nichts mehr verändern wollen oder uns an Vergangenes klammern. 


Dafür ist der Mensch nicht gemacht. Er trägt keimhaft in sich alle Fähigkeiten, mit allem dem Umgang zu erlernen. Er ist fähig sich anpassen zu können, sich verändern zu können, sowie aus sich selbst etwas zu schaffen.


Die Aufrichtung und der Gang ist auch der erste Entwicklungsschritt des Menschen und erstreckt sich somit über das ganze Leben und ist entscheidend für das Wohl und Wehe des Menschen. 


Veränderung als die einzige Konstante des Lebens!



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